Logopädische Praxis Richter

Dysphagie, Schlucktherapie, Mund- und Eßstörungen, myofunktionelle Dysfunktionen

Im Rahmen einer Dysphagietherapie unternehmen wir mit den betroffenen Patienten alle Anstrengungen, um die Schluckfunktion wieder herzustellen.

Ist dies kurz- oder auch langfristig nicht möglich, muss es um die Teilhabe am gemeinsamen Essen in der Familie gehen. Dies trifft sowohl für Patienten zu, die selbst sehr aktiv sind, als auch für Patienten im Wachkoma.

Was sind Schluckstörungen

Störungen des Schluckens können bei Kindern und Erwachsenen in verschiedenen Formen auftreten.

Schluckstörungen entstehen entwicklungsbedingt, haben entweder eine neurologische Ursache oder treten nach einer Operation auf. Mit dem Eintreten einer Schluckstörung werden von einem Tag auf den anderen selbstverständliche Gewohnheiten des Essen und Trinkens außer Kraft gesetzt. Lieblingsspeisen müssen möglicherweise vom Speisezettel gestrichen werden. Statt dessen beginnt ein Schluckübungsprogramm. Das ist für die Betroffenen fast immer ein schwerer Schritt.

Die Aufnahme der Nahrung, also das Essen und Trinken oder das Schlucken von Speichel kann in verschiedener Form beeinträchtigt oder gestört sein.

Man unterscheidet verschiedene Gruppen von Schluckstörungen:

  • Schluckstörungen im Kindesalter, sog. myofunktionelle Störungen
  • neurologisch bedingte Schluckstörungen
  • altersbedingte Schluckstörungen

Schluckstörungen können von Geburt an vorhanden sein oder sich im Verlauf der Entwicklung eines Kindes herausbilden.

Sie können aber auch später eintreten. Häufige Ursachen für später eintretende Schluckstörungen sind:

  • Schlaganfall
  • Parkinson Erkrankung
  • multiple Sklerose
  • Amyotrophe Lateralsklerose
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Unfälle und Verletzungen
  • Tumorerkrankungen, Strahlenbehandlungen
  • chirurgische Eingriffe und Operationen
  • Erkrankungen der Halswirbelsäule

Diagnose

Störungen des Schluckablaufes werden vom Arzt diagnostiziert. Vor einer Therapie erfolgt dann zusätzlich eine funktionelle Schluckdiagnostik in der Praxis.
Die Ergebnisse dieser Diagnostik werden mit Ihnen ausführlich besprochen und es werden gemeinsam die Behandlungsschritte festgelegt.
Bei Bedarf werden wir in Abstimmung mit Ihrem Arzt Ihnen eine zusätzliche apparative Untersuchung vorschlagen (z.B. Schluckendoskopie, Videoflouroskopie).

Myofunktionelle Dysfunktionen

Aufgrund veränderter Tonusverhältnisse im Mund- und Gesichtsbereich entwickeln manche Kinder sog. myofunktionelle Dysbalancen. Das bedeutet, dass Bewegungsabläufe der Muskulatur im Mund- und Gesichtsbereich nicht adäquat ausgeführt werden können. Das kann z.B. zur Folge haben, dass Kinder ein sog. infantiles Schluckmuster beibehalten, Laute nicht normgerecht bilden können, oder kein Lippenschluss vorhanden ist (sog. Mundatmung).

Myofunktionelle Dysbalancen haben u.U. auch Auswirkungen auf die Gebissentwicklung, weshalb sog. myofunktionelle Therapien im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung notwendig sein können.

Auch bei Erwachsenen kann erforderlich sein, im Rahmen einer kieferorthopädischen oder kieferchirurgischen Behandlung, an der Motorik und am Tonus im orofacialen Bereich zu arbeiten.

Bei der Behandlung von myofunktionellen Dysbalancen orientieren wir uns z.B. an den Konzepten von: Castillo Morales, A. Kittel.

Therapie

Das Ziel einer Schlucktherapie sollte immer die Verbesserung oder Wiederherstellung der Schluckfunktion sein. Dabei ist es wichtig, individuelle Bewältigungsstrategien aufzuzeigen, zu erlernen und zu trainieren.

Die therapeutischen Interventionen erfolgen in den Bereichen:

  • Mobilisation / Wiederherstellung der Schluckfunktion
  • Anbahnung von Schluckmanövern
  • diätetische Maßnahmen
  • Umgang mit Eß- und Trinkhilfen

Unsere therapeutischen Interventionen orientieren sich an den Grundsätzen des ICF-basierten Handelns.

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