Logopädische Praxis Richter

Stimmtherapie, Prävention von Stimmerkrankungen

In der Behandlung von Stimmerkrankungen greifen wir auf langjährige Therapieerfahrungen zurück und verfolgen individuell verschiedene Therapieansätze. Stimme hängt immer auch eng mit der Stimmung, also der inneren Verfassung, zusammen.

Neben den klassischen Bereichen der Therapie, wie Haltung, Körperspannung und Artikulation sowie Stimmgebung, entwickeln wir mit den Patienten gemeinsam einen ganzheitlichen Blick auf deren Gesamtsituation. Neben dem Üben bleibt immer auch genug Raum für weiterführende Gespräche.

Was sind Stimmstörungen

Jeder kennt von Zeit zu Zeit stimmliche Probleme. Vor allem bei einer Erkältung hört sich die Stimme oft heiser und rauh an. Auch bei Aufregung oder längerer Sprechdauer sprechen wir oft vom berühmten “Frosch im Hals”. Was ist aber, wenn der kurzzeitige Stimmausfall zur Dauerbelastung wird?
Grob unterteilt man die sog. Dysphonie in zwei verschiedene Formen. Zum einen gibt es die organische Dysphonie. Hiervon spricht man, wenn die Ursache der Veränderung im Stimmorgan liegt. Dies kann z.B. nach einer Schilddrüsenoperation der Fall sein. Gelegentlich wird bei diesen Operationen der für die Stimmbänder entscheidende Nerv, der Nervus Reccurens verletzt oder irritiert.
Zum Anderen gibt es die funktionelle Dysphonie. Hier liegt die Ursache der stimmlichen Probleme im fehlerhaften Gebrauch des Stimmorgans. Dies kann der Fall sein, wenn man über einen längeren Zeitraum mit der falschen Sprechtechnik spricht. Gehäuft tritt diese Art der Stimmstörung bei Berufen mit hoher Sprechbelastung auf.
Aus einer primär funktionellen Dysphonie kann sich nach einiger Zeit eine sekundär organische Stimmstörung entwickeln.
Ziel einer Stimmtherapie ist es, dem Patienten eine angemessene Atem- und Sprechtechnik zu vermitteln, welche es ihm erlaubt, auch über einen längeren Zeitraum hinweg, ohne stimmliche Belastung zu sprechen. Haltung, Körperspannung und Artikulation sind dabei wichtige Übungsbereiche. Zu Beginn der Behandlung wird das Atem- und Sprechmuster des Patienten genau analysiert, um ein individuell passendes Therapiekonzept zusammenstellen zu können.
Wenn es sich um eine der oben beschriebenen operationsbedingten Stimmstörungen handelt, bei der der Nervus reccurens beeinträchtigt wurde, kann auch ein spezielles Reizstromgerät zur Anwendung kommen.

Prävention von Stimmerkrankungen in Sprechberufen

Sie arbeiten in einem Sprechberuf? Diese Tätigkeit führt oft zu erhöhten Anforderungen an Ihre Stimme. Durch einen bewußten Umgang mit Ihrer Stimme und vielleicht auch regelmäßige Übungen können Sie Ihre Stimme gesund erhalten.
Wir bieten in loser Folge entsprechende Kurse in Einzelbetreuung oder Kleingruppen an. Fragen Sie uns!

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